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Wann gibt es bei der Betreuung gesteigerte Aufsichtspflichten?

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Die 87-jährige Bewohnerin A. lebt in unserem Altenzentrum. Sie ist am 18.09.2000 gestürzt, war am 22.09.2000 zunächst nicht auffindbar, bis sie dann im Wäscheraum auf dem Boden aufgefunden wurde, und verletzte sich schließlich am 04.11.2000 bei einem Sturz auf einem Bürgersteig außerhalb der Einrichtung. Wegen des letzten Sturzes musste A. im Krankenhaus stationär behandelt werden (unter anderem Nasenbeinbruch, Fingerbrüche und Schulterbruch).
Haften wir wegen Verletzung von Aufsichtspflichten?

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Können Verletzungen während eines Alkoholdeliriums vermieden werden?

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Der Patient kam ins Krankenhaus zur Behandlung einer Fraktur des rechten Außenknöchels. Am Abend des 12.05.1991 hatte er delirante Alkoholentzugserscheinungen. Man unterrichtete den Arzt, der gegen 23.30 Uhr die Fixierung mit einem Bauchgurt und die Verlegung auf den Stationsflur zur Überwachung anordnete. Dem Patienten wurden zwei Kapseln Distraneurin und 60 Tropfen Haldol verabreicht. Er begab sich zu einem Fenster und sprang durch die geschlossene Scheibe ins Freie. Wegen der Verletzungen machte der Patient ungenügende Sicherungsmaßnahmen der Einrichtung geltend. Zu Recht?
3

Müssen Verwirrte fixiert werden?

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Frage eines Einrichtungsleiters:
Bei uns ist Folgendes passiert: Am Unfalltag war die Bewohnerin – in ihrem Rollstuhl sitzend – an einen Tisch im Speise- und Aufenthaltsraum des Altenheims geschoben worden. Gegen 17.00 Uhr erhob sie sich aus dem Rollstuhl, blieb mit dem Fuß am Tischbein hängen, stürzte zu Boden und zog sich Verletzungen zu, die zu Krankenbehandlungskosten führten. Die Krankenkasse meint, ursächlich für den – in seinen Einzelheiten streitigen – Unfall seien Pflichtverletzungen des Pflegepersonals, insbesondere das Versäumnis, die Verletzte nach Einholung einer entsprechenden betreuungsgerichtlichen Genehmigung in ihrem Rollstuhl zu fixieren.
Stimmt das?



4

Haftet die Pflegekraft für den Sturz der Patientin beim Toilettengang?

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Eine 79-jährige, stark sehbehinderte und zerebralsklerotisch geschädigte Patientin wird nach einer Augen-OP von der Krankenschwester zur Toilette begleitet mit dem Auftrag, den Toiletttengang zu überwachen. Die Schwester lässt die Patientin auf der Toilette zurück mit der Bemerkung, dass sie abgeholt würde. Gekommen ist niemand. Die alte Frau begibt sich auf den Rückweg, stürzt und zieht sich einen Beinbruch zu. Haftet die Krankenschwester?


5

Müssen Demente am Weggehen gehindert werden?

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Eine 1916 geborene Bewohnerin lebt in unserem Altenzentrum. Sie ist seit 1998 gehbehindert. Zudem leidet sie unter plötzlichen Schwindelanfällen, Beeinträchtigungen des Seh- und Hörvermögens sowie einer fortschreitenden Demenz. Kürzlich verließ sie in Begleitung einer Bekannten das Heim. Bereits nach wenigen Metern kam sie zu Fall und zog sich einen Oberschenkelhalsbruch zu. Die entstandenen Heilbehandlungskosten wurden vom Krankenversicherer gerichtlich geltend gemacht.
Zu Recht?